RALPH WÜST betreibt JUSTIZFORSCHUNG SEIT 30 JAHREN
Feldphase 0 (1996-1997):
Erstmals als Rechtsanwalt zugelassen; freiwillige Rückgabe wegen Problemerkennung und Definition von Justizdefiziten
Vorbereitungsphase für Feldforschung (1997- 2012): Managementausbildung, Mediationsausbildung, Schauspielausbildung, Studium Fachjournalismus,
10 Jahre Tätigkeit als Kommunikationscoach/-trainer
15 Jahre Gerichtsbeobachtung als jur. Seminarleiter
Feldphase I (2012-2021):
RA bei Bohl & Collegen Rechtsanwälte, Würzburg – kommunaler Sektor. Bürokratie im anwaltlichen Fokus: Dokumentierte Langzeitperspektive in behördliche Entscheidungsroutinen, kommunale Praxis, Verwaltungsgerichte und ihre Defizite
Feldphase II (2021-2025):
Einzelanwalt 4.0 – Verfahrenspraxis als naturalistischer Beobachtungsraum. Prüfung empirischer Befunde zu nicht rein normativen Entscheidungseinflüssen (Sympathie vs. Rechtslage) im deutschen Verfahrensalltag in Anlehnung an die Studie der Harvard Law School (2022): „Judges in the Lab“ & mit Weiterbildung Digital Transformation Management: Justiz im automatisierten KI-Stresstest, Datensammlung und Beweissicherung der Defizite
Feldphase III (ab 2026)
Forschung 5.0 – Kollaborative KI als alternativer Justiz-Qualitätsstandard. Weiterentwicklung des kooperativen Mensch-KI- Workflows sowie wissenschaftliche Anbindung und Schärfung des Vorhabens im Austausch mit Prof. Dr. Uhl (Uni Hohenheim): Qualitative Forschung als Doktorarbeit im Bereich KI-Ethik (nicht primär juristisch).
FORSCHUNGSFRAGE
Ab welchem Zeitpunkt ist es ethisch nicht mehr vertretbar, dass Menschen in der Justiz die Letztentscheidung treffen?
Oder: Kann verlorenes Vertrauen in die Justiz mit KI-Einsatz zurückgewonnen werden?
METHODEN (FIELD-LAB)
KI-Analyse von Praxisfällen und Bürgerbefragungen: Dokumentationsbasierte Verfahrensanalyse (Schriftsatzdialog, Beschlüsse, Urteile) durch CustomGPTs mit Indikatoren: Verständnis · Reaktionsmuster · Be- gründungsdichte · Abweichungen vom rechtlichen Erwartungsrahmen · Ursachen für Vertrauensdefizite
REFERENZMODELL (SCHIEDSGERICHT 5.0)
Mehrstufige Prüfung (Argumentation · Recht · Ethik) mit protokollierter Begründung: 1. Argument- & Konsistenzprüfung durch KI (SENTENZAI) 2. Rechtsprüfung durch KI (JUS-AI), 3. Endprüfung durch: Ralph Wüst Qualitätsvergleich entlang definierter Kriterien (Transparenz, Konsistenz, Fehlerrobustheit, Quellen- prüfung, Zeit- und Kostenfaktor) – als Benchmark gegenüber rein menschlichen Entscheidungsprozessen.